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Als zahlreiche archeologischen Funde beweisen, das Gebiet heutigen Droužkovice wurde schon vor 5000 Jahre – im Neolit besiedelt. Seitdem lässt sich hier die Besiedlung über das ganze Altertum und Mittelalter bis hin zur Gegenwart verfolgen. Eine Menge bedeutender und manchmal auch sehr wertvoller Funde weist auf damalige beträchtliche Bedeutung dieser Stelle hin.
Droužkovice selbst entstand wahrscheinlich schon im 12. Jh.(u.Z.). Der Dorfname ist der slawischen Herkunft und hiess ein Dorf von Droužkový - Leute, wobei der Personalname Droužek (im Alttschechisch Drúžek) Verkleinerungswort zum Wort druh war. Der Name machte dann eine Reihe der Veränderungen durch - im 14. Jh. ist Druskowes, Druscowicz, Druzcowicz, Druskewicz oder Drusskowicz angeführt, Ende 15. Jhs. gibt es einen deutlichen Deutscheinfluss, er wurde Drausskowicz, Drauschkowicz, Trausskhowitz und Trauschkowitz geschrieben, Ende 17. Jhs. erschien sich schon der Name Dražkovice.
Erste erhaltene Schrifterwähnung über Droužkovicích kommt vom Jahre 1314her. In diesem Jahr kaufte das Dorf der Deutschritterorden von Chomutov und schloss es zu ihrer Herrschaft von Chomutov an. Schon zu dieser Zeit stand hier die St. Nikolas-Kirche, die heute eine bedeutende Gedenkstätte des Dorfs ist.. Der Deutschritterorden geriet schrittweise in Finanzprobleme und er fing auch einen Streit mit dem König an. Wenn im Jahre 1410 erlitt der Orden eine Niederlage mit Polen in der Schlacht beim Grünwald, benutzte der König diese Situation und beschlagnahmte dem Orden fast ganzes Vermögen. Droužkovice geriet somit, zusammen mit der Chomutov-Herrschaft, unter Verwaltung der Königskammer. Die verpfändete zuerst die ganze Herrschaft verschiedenen Herren, schliesslich erwarb sie ds Haus Veitmile. Die Herren von Veitmile eigneten dann die Herrschaft seit fast 100 Jahren, während den breitete sie sich beträchtlich aus. Den ausdruckvollsten Aufschwung jener Zeit erfuhr Droužkovice in den Jahren 1529-1549 unter Šebestián von Veitmile. Sein Sohn Jan fing jedoch nach Vaters Tod das Vermögen schrittweise auszuverkaufen. Droužkovice trennte sich zeitlich von Chomutov-Herrschaft ab, dann kaufte das Dorf Václav von Lobkovic, schon im Jahre 1562 gehörte das Dorf jedoch wieder zu Chomutov. Zu dieser Zeit eignete Chomutov ERzherzog Ferdinand Tiroler.
Zum weiteren Besitzer der Herrschaft wurde 1571 Bohuslav Felix von Lobkovic und Hasištejn. Der schrieb sich in die Geschichte gleich durch mehrere Taten. Zuerst schloss er mit Chomutov Bürgern ein Abkommen ab, das ihnen ein Exklusivrecht zum Verkauf Biers in 20 Dörfern der Herrschaft, darunter auch Droužkovice, garantierte. 1751 erschien eine s.g. Freiheitenurkunde, in der Rechte und Pflichten von Droužkovice eigetragen sind. Die Urkunde garantierte der Bevölkerung freies Benutzen der Wege, Viehweidenrecht oben und unten ums Dorf, Recht zum Nutzen des Feldes zum Gemeindennutz und ermöglichte Droužkovice auch frei im Bach zu fischen. Daneben hatte das Dorf Recht sich einen Schneider und Schmied zu halten, was sehr günstig war, da dadurch das meilenrecht Chomutovs verletzt wurde. Nicht zuletzt enthielt die Urkunde auch Bestimmung über Erbschaft und Pflichten der Untertanen gegenüber dem Herrn. Diese Pflichten bestanden in Pflichtgebühren, abgearbeiteten Tagen und in Lieferung gewisser Menge Holz.
Droužkovice hatte also verhältnismässig viele Rechte, trotzdem vermisste es zwei bedeutende Rechte – die Einwohner hatten kein Erbrecht und darfen ohne Zustimmung der Grundherren nicht umziehen. Bohuslav Felix von Lobkovic und Hasištejn war wirklich ein grosszügiger Herr, wie er mit einer Urkunde vom Dezember 1571 bewies. In dieser regelte er bedeutend das Erbrecht seiner Untertanen zu denen Gunsten, desweiteren erteilte er Droužkovice Recht heraus irgendwohin zu gehen und Untertanen einer anderen Herrschaft zu werden und die Urkunde begründet sogar das Recht, dass im Falle, dass er oder seine Nachfolger hätten diese Rechte verletzen sollen, können sich die Droužkovice Bürger an König oder Landrecht wenden, ohne das als Mutwille oder Ungehorsam betrachtet werden kann. Zumehr ist in der Urkunde Unveränderlichkeit dieser Privilegien, sogar mit Antritt anderen Herrn, gesichert. Am 3. Juli 1575 wurde dieses Lobkovic-Privileg vom Kaiser Maxmilian II bestätigt.
Ausser aller dieser zweifellos sehr bedeutenden Tate beeinflusste Bohuslav Felix die geschichte von Droužkovice noch mit einer wichtigen Tat – er erwarb die Untertanen für seine Protestantglauben. Nach dem Tod des guten Herrn erbte Teil der Herrschaft mit Droužkovice Felixes Sohn Bohuslav Jáchym. Gleich nach seinem Antritt bestätigte er dem Dorf alle Rechte und setzte fort hier Protestantismus zu unterstützen, als ihm jedoch die Ehefrau starb, entschied er sich von hier wegzugehen und so 1588 tauschte er die Chomutov Herrschaft mit seinem Verwandten Jiří Popel von Lobkovic für Mladá Boleslav, Kosmonosy und Bargeld aus.
Jiří Popel war jedoch ein fanatischer Katholik, hielt er dafür für seine Pflicht an seiner neuen Herrschaft schon festgewurzeltes Protestantismus auszurotten. Er lud deshalb Jesuiten nach Chomutov ein, schenkte ihnen Häuser, wo sie ein Kloster mit Gymnasium ausbauen sollten, er überliess ihnen auch Patenschaftsrecht über alle Kirchen der Herrschaft. Protestantisch denkenden Einwohnern von Droužkovice gingen somit schlimme Zeiten an. Zuerst wurde Droužkovice der von allen umliegenden Dörfern grösste Betrag zur Jesuitenrente ausgemessen. Mehr trugen nur Březno, Jirkov und Chomutov bei. Weiter kam nach Droužkovice ein katholischer Pfarrer, dem der Kaiser den von örtlichen Bauern benutzten Boden zuwies.
Jiří Popel geriet jedoch in Kaisers Ungunst wenn er 1593 am Landtag den Kaiser für seine nicht erfüllten Zusagen kritisierte. Darum wurde er daraufhin zu Vermögensverlust, Ehre sowie Leben verurteilt. Kaiser Rudolf dann 1600 auf Ansuchen Dorfrichters, der Beeideten sowie des ganzen Dorfes bestätigte wieder alle alten Rechte und zum jahre 1611 war schon im Dorf wieder ein lutherischer Pastor. Gleich nach der Haft Jiří Popels wurden seine Herrschaften in die Verwaltung der Kaiserbeamten übergeben, um 1605 ausverkauft zu werden. Chomutov kaufte sich also selbst von Untertänigkeit und ist selbständige Königsstadtse geworden, zumehr kaufte sie noch Teil ehemaliger Popels Herrschaft zu. Den zweiten Teil ehemaliger Herrschaft - inbegriffen Červený Hrádek, Jirkov, Schloss in Blatno und 24 Dörfer (darunter auch Droužkovice), kaufte Adam Hrzán von Harasov. Den dritten Teil teilten sich dann Linhart Štampach von Štampach, Eliáš Schmidtgräbner von Lusteneck und die Städte Hora sv. Šebestiána und Výsluní untereinander. Droužkovice hörte somit auf Bestandteil der Herrschaft Chomutov zu sein.
Im folgenden Jahr 1619 bestätigte Adam Hrzán Droužkovice alle Privilegien, gleichermassen wie seine Söhne – nachfolgende Dorfbesitzer. 1616 wurden diese Rechte zum ersten Mal auf tschechisch vom Kaiser Matyas bestätigt. Zu dieser Zeit hatten Droužkovice rund 60 Einwohner und man muss daher darauf hinweisen, dass es dem Dorf ökonomisch nicht gut ging, es genoss also nicht hohes Ansehen.
Der Dreissigjährige Krieg, der das ganze Europa ergriff, vermied nicht einmal die Umgebung von Droužkovice und hatte für das Dorf unselige Folgen. Während des Kriegs litten die Leute an Hunger und Kälte, nicht einmal Pest vermied das Dorf. Nach dessen Beendung sind viele verheerten und zerstörten Bauernhöfe geblieben. Bald danach begann ins Dorf das Leben zurückzukehren. Trotz der Reihe noch nicht bewohnter Bauerngüter lebten hier schon im Jahre 1654 17 Bauern und 36 Kleinbauern, was fast dieselbe Anzahl war als vor dem Krieg. Die Leute nährten sich vor allem von Vieh-, Schweine- und Ziegenzucht, es wurde hier auch Getreide angebaut. Rund zu Beginn der 2. Hälfte des 17. Jhs. entstand hier auch eine Schule und 1672 errichtete hier die Grundherren einen Meierhof, wo 40 bis 50 Leute beschäftigt waren. Ein Jahr später wurde zwischen Droužkovice und Březno ein Grenzstein eingesetzt. Aus der ganzen Geschichte ist klar, dass sich das Dorf von den Kriegsplagen ganz gut erholt hatte.
1681 ist der Besitzer von Droužkovice Jan Adam Hrzán gestorben und sein Nachfolger ist sein Sohn Ferdinand Maxmilián geworden. Der setzte die Einrichtungen und Ausschmückung des Innenraumes des Schlosses Červený Hrádek fort, die sehr kostspielig waren, wodurch er in die Finanzprobleme geriet. Und das war höchstwahrscheinlich der Hauptgrund dafür, warum er Droužkovice an dessen Rechte einzuschränken begann. Ansprüche der Grundherren an die Untertanen stiegen somit schnell, z.B. Pflicht der Fronarbeit mit Gespann wuchs auf das Doppelte – von zwei Tagen auf vier, usw… Zu dieser Entwicklung trug zweifellos auch die Unfähigkeit damaligen Dorfrichters sich den Grundherren zu widersetzen. Nicht zuletzt dann brach in Böhmen 1704 Pestepidemie aus, die Tausenden von Opfern gefordert hatte. Die Einwohner von Droužkovice befürchteten davor, dass nicht die sterben, die ihre Privilegien bewahrten, da diese verloren gehen könnten. Sie lagen dafür diese hochwertige Urkunden in einem Steinkasten in der Glockenturmwand hin und sie vermauerten sie. Über dieses Versteck wussten nur ein Paar Leute.
Zu Beginn des 18. Jhs. arbeiteten schon im Dorf ein Schmied, ein Lehrer, 3 Taglöhner und 2 Müller. Der eine hatte eine Einradmühle auf nicht ständig fliessendem Wasser, der zweite eine Doppelradmühle auf ständig fliessendem Wasser. Ausser den Mühlen hatte das Dorf auch 5-Schocke-Ausfischteiche. Droužkovice war jedoch im 18. Jh. auch mit einem anderen Krieg geprägt – diesmal wurde das Dorf durch Maria heresias Kriegszüge beschädigt. Droužkovice hat in grossen Schulden gefasst, die Einwohner begannen in Not und Mangel zu leben. Wenn dann in den Jahren 1771 und 1772 ganze Böhmen von kritischer Missernte getroffen waren, brach die Hungersnot aus. 1771 wurden die Rottenhanen zu neuen Herrschaftsbesitzer. Die erhöhten zwar Arbeitsansprüche ihrer Untertanen, führten jedoch Kartoffelbau ein, um zum nächsten Mal Hungersnot zu vermeiden.
Die Fronpflicht wurde für die Einwohner von Droužkovice immer mehr unverträglich. Droužkovice Einwohner wollten sich also gegen weitere Erhöhung auf ihre Privilegien berufen, es wusste jedoch zu dieser Zeit niemand, wo sie eigentlich versteckt worden sind. Erst auf dem Sterbebett hatte sich ein gewisser Paul Berger erinnert, wo die Urkunden hingelegt worden waren. Das Dorf begann also seine Rechte zu fordern. Es wurde ein Gerichtsprozess eröffnet, das seit 9 Jahren dauerte, die Beschwerde wurde jedoch zum Schluss abgewiesen, nicht einmal die Berufung half.
Im August 1775 erreichte Droužkovice eine Teilerleichterung in Form des Robotpatentes Maria Theresias, das für ganze Böhmen gültig war. Dieses Patent legte einheitliche Robothöhe und art ungeachtet der bisherigen Bräuche, nur gemäss dem Wohlstand einzelner Untertanen. Sechs Jahre später kam auch das Leibeigenschaftsaufhebungspatent, durch das die Grundherren kein Recht hatten den Untertanen in Eheschliessen, Herrschaftsverlassen oder ihre Kinder zur Handwerkslehre oder zum Studium zu senden zu wehren.
1790 wurden hiesige Weiden aufgeteilt, seitdem wurden sie „Anteile“ genannt. 5 Jahre später wurde das alte Schulgebäude verkauft. In den 20er. des 19. Jhs. begann in der Umgebung von Droužkovice Bergbautätigkeit zu entwickeln. Droužkovice erhielt denoch sein landwirtschaftlich angerichtetes Gepräge und die Kohlenförderung hatte auf das Dorf fast kkeinen Einfluss. In den 30er wurden hier zwar mehrere Kleingruben geöffnet – z.B. Antonín, Ignác oder Filip – diese wurden jedoch innerhalb von ein Paar Jahren wieder verlassen. Die Ausnahme war nur die Grube František, die in Betrieb bis die 70er geblieben war. 1834 wurde im Dorf eine Pfarre, einschl. Wirtschaftsgebäud, erbaut. 3 Jahre später unterzog dem Umbau hiesiger Glockenturm.
1850 wurden die Gemeinden zu selbständigen Verwaltungseinheiten. Auch Droužkovice wurde zur selbständigen Gemeinde. Zu dieser Zeit lebten hier 500 Einwohner. 1865 wurde das neue Schulgebäude um ein Stock erhöht. Seit 1870 begann es mit Bauen der Eisenbahnstrecke Plzeň - Březno bei Chomutov, an die das Anschlussgleis von Březno über Droužkovice hin nach Chomutov anbinden sollte, diese wurde jedoch schliesslich nicht erbaut.
1873 wurde in Droužkovice eine freiwillige Feuerwehrmannschaft gegründet, die hier wirklich erforderlich gewesen war. In der zweiten Hälfte des 19. Jhs. wurde das Dorf sehr oft mit verschiedenen Katastrophen getroffen. Innerhalb von 40 Jahren brannte hier wenigstens zehn mal, einige davon waren wirklich zerstörend. Ausserdem die Ernte in Droužkovice war einigemal durch Hagel zerstört worden und viele Schäden verursachten auch mehrmalige Blitzschläge.
Ende 19. Jhs. gab es in Droužkovice 4 Kaufladen, 4 Gasthäuser, Fleischerei und auch 2 Ziegelwerke waren in Betrieb. Es ging hier gut auch den Handwerkern. Es gab hier schon eine 2-Klassenschule (seit dem Jahre 1881), 1882 verlief eine Gesamtreparatur der ganzen Kirche, 1894 wurde hier ein Militärschiessplatz erbaut und 1897 fand auch die Reparatur der Pfarre statt. Das Dorf verlebte zu dieser Zeit ruhige und zufriedene Zeiten, alles wurde jedoch mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges beendet. Der Anfangsglauben in kurzen und siegreichen Konflikt fiel sehr bald ab und bald darauf kamen erste Kriegsmassnahmen. Die Lebensmittelkarten wurden eingeführt, die Pferde wurden für Militärbedarf weggeführt, das Dorf plagten auch die sich immer mehr steigenden verbindlichen Abfuhren von Getreide, Vieh, Geflügel, Milch, Butter und Eier. Situace wurde immer schlimmer, zu alledem Mitteilungen über die Gefallenen begannen zu kommen … das Kriegsende war eine wirkliche Befreiung für alle. Nach dem Krieg fingen jedoch weitere Problem an. Die Monarchie ist gefallen in Europa begannen sich neue Staatsgrenzen zu formen. Droužkovice wollte nicht der neu entstehenden Tschechoslowakischen Republik beitreten, sudetendeutsche Abgeordneten hatten sogar am Reichstag in Wien das Grenzgebiet für die "selbständige Provinz Deutsch-Boehmen", als Bestandteil deutschen Österreichs verlautbart. Sie schufen also eine provisorische Regierung und lehnten ab zusammenzuarbeiten. Die Kampagne für Selbstbestimmung der Deutschen setzte dann auch nach Besetzung des Grenzgebietes durch die Tschechoslowakische Armee im November 1918 fort, sie beendete erst durch die Erklärung der österreichischen Regierung vom 24. 9. 1919 über Auflösung der Sudetendeutschregierungen, womit Deutsch-Boehmen hörte auf zu bestehen. Diese waren jedoch nicht die einzigen Probleme, mit den sich die Gemeinde auseinandersetzen musste. Der Krieg hatte Droužkovice ganz viel ausgeprägt, so dass es hier immer noch Probleme mit Versorgung und auch mit hoher Arbeitslosigkeit gab. Es dauerte noch viele Monate bis sich die Gemeinde völlig erholt hatte und alles in alte Geleise gekommen ist.
Der Zweite Weltkrieg hatte Droužkovice schon nicht so viel ausgeprägt. Dessen Verlauf war nicht so viel bewegt, nur die totaleingesetzten Arbeiter aus Inland arbeiteten hier und es gab hier auch ein Gefangenenlager. Am 9. Mai 1945 wurde die Gemeinde von der Sowjetarmee befreit und die Gemeindeverwaltung wurde von der Verwaltungskommission übernommen. Kurz nach dem Krieg wurde in der Gemeinde die LPG und später auch ein Staatsgut errichtet, meiste Leute pendelten jedoch in die Arbeit in die Industriebetriebe in Chomutov. In den 80er. sehr bedeutend war Schweine- und Geflügelzucht des Staatsgutes Chomutov, weshalb Droužkovice in breiter Umgebung bekannt war.
Energetische Situation derzeit erforderte andere Kohlenvorräte auszunutzen, Abbaufront sollte sich deshalb bis hin auf den Rand von Droužkovice erweitern. Aus diesem Grund mussten im Jahre 1987 13 Häuser im Oberteil des Dorfs (Rafanda) niedergerissen werden. 1991 wurden durch das Gesetz 444 Förderungslimite festgesetzt, nach den die Förderung der Braunkohle 500 m vom letzten bewohnten Haus entfernt abgestellt werden sollte, der Dorfbauschluss konnte also aufgehoben werden. 1998 wurde jedoch wieder die Forderung der Bergwerke an Verbreiten des limits zur Förderung der Braunkohle, gemäss dem zur Demolierung ganzen Droužkovice und Teils von Březno, Černovice und Spořice kommen würde. Diese Forderung wurde zum Glück abgelehnt.
Wegen des sich immer fort steigenden Interesses für den Aufbau der Familienhäuser erteilte die Gemeinde die Lokalität nah zur Badeanstalt von Droužkovice, wo sie Versorgungsnetzwerke ausbauen liess. Heute gibt es hier eine Reihe von Neubauten. Nach dem Jahre 1989 begannen hier auch neue Privatunternehmen, wie z.B. AGRA, RAPPA, Fleischerei "U Camprů", zu öffnen und auch einige kleinen Handwerke sind hier in Betrieb – Tapezier-, Schmiedewerkstätte, Autowerkstätten. Seit 1999 hat Droužkovice sein eigenes gesticktes Gemeindewappen, Standarte und Flagge. Am 3. Mai 2000 wurde der Bau der Verlegung der Eisenbahnstrecke Chomutov – Prag im Abschnitt Chomutov - Březno, auf dem die Haltestelle in Droužkovice sein wird, eröffnet. In dem selben Jahre verlief auch Generalumbau des mehrzweckigen Sportplatzes und des Sandplatzes für Strandspiele im Badeanstaltgelände, zugleich wurde die Friedhofwand und Leichenkammer repariert. Derzeit ist Droužkovice ins "Dorferneuerungsprogramm" angemeldet und das Dorf hat schon Gasversorgungs- und Kanalisationsnetzwerk beendet und auch eine moderne Kläranlage wurde schon in Betrieb gesetzt.
Droužkovice ist heute eine ruhige, sich versprechend entwickelnde Gemeinde.
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Bibliographie:
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Binterová, Z.
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Droužkovice. Chomutov 2001
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Čtvrtletník OM Chomutov – Památky, příroda, život, 1967 - 2001 |
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Heimatskunde des politischen Bezirkes Komotau, 1898
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Chytilův Místopis Československé republiky. Praha 1930
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Kotyška, V.
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Úplný místopisný slovník Království českého. Praha 1895
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Kronika Droužkovic
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Údaje OÚ Droužkovice
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